16 Januar, 2007 10:09
18 Dezember, 2006 19:38
10 Dezember, 2006 15:16
Flickr hat ab sofort auch mich. Ich komm nicht mehr drumherum, speicherplatztechnisch. Und Hannover erzwingt quasi Fotos.
07 Dezember, 2006 18:09
Sol y Mar, Hannover, Dezember 2006
27 November, 2006 12:57
Nachtrag: Noch ein paar Fotos ...
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Jazz-Club Hannover, 22. November 2006
23 November, 2006 19:26
More than 4 weeks Hannover-City … was mach ich hier eigentlich?!
Geschrieben von Mela in [Mela@IJK][0 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Kein Angst, alles im grünen Bereich und keine Zweifel an irgendwelchen Entscheidungen.
Ich bin also immer noch in Hannover und das nun schon seit mehr als einem Monat. Wie das geht - also das Studieren in Hannover? In etwa so:
IJK - auch am Wochenende: Dass viele Blockseminare auf mich zukommen werden, das wusste ich ja schon. Dass einige Dozenten nur am Wochenende Zeit haben auch. Wie sich so ein Full-Time-Wochenendseminar anfühlen würde, das wusste ich noch nicht. Meine Vorstellung: Immer müder werdende Augen, nachlassende Konzentration, Sehnsucht nach Ruhe und Entspannung…kurzum körperlicher und psychischer Stress. Und, wie war’s nun wirklich? Also das reine Seminar war … dann doch sehr angenehm…
Stress oder was?!
Ich dachte ja immer, dass ich in Duisburg Stress hatte. Aber: Nein. Ich hab mir welchen gemacht. Jetzt hatte ich zum ersten Mal wirklich welchen. ;) Ich hab’s überlebt, aber es hat sich nicht gut angefühlt. Hier passiert es nämlich – anscheinend – dass man gar keine Zeit hat sich drei Wochen Zeit für ein Gruppenreferat zu nehmen. Nix mit: Komm wir treffen uns mal zu einem Gruppentreffen in der Mensa (!!) und „besprechen“ das weitere Vorgehen. Zeit war hier erst Donnerstag, 3 Tage vor dem Wort zum Sonntag. Aufgabe: Ihr habt zwei Stunden Referatszeit. Macht was draus. Thema: eCommerce.
Das Referat wurde am Sonntag um 10:45 für fertig befunden. Um 11:15 standen wir schon hinterm IJK-Pult.
Endlich mal was mit Film...
Ansonsten hab ich im Moment viel mit Hannover Kids zu tun. Und mit Musik. Beides ist Teil eines Filmprojektes zusammen mit dem Musikzentrum Hannover. Es geht um „Musik in Hainholz“. Hainholz: Einer der oder vielleicht sogar der soziale Brennpunkt von Hannover. Musik: Das Medium um dort Sozial- und Bildungsarbeit zu leisten. Erfolgreich wie unser Film zeigen soll. Die Herausforderung besteht nun darin, investigativen Journalismus / authentische Bilder mit den Vorstellungen der Auftraggeber (Musikzentrum Hannover. „Wir hätten gerne einen Imagefilm – schön emotional) zu vereinbaren. Das triste Umfeld, die nach wie vor physische und gedankliche Trennung des nördlichen Stadtteils vom Rest lässt sich da nicht so einfach wegwischen. Wollen wir eigentlich auch gar nicht.
Die Arbeit macht natürlich viel Spaß, trotz einiger Schwierigkeiten auf dem Weg zum Ziel, die aber hoffentlich nur den Start erschweren:
Am Montag war ich mit zwei Kommilitoninnen, zwei Kameramännern und einem Tonmann im Jazz-Club Hannover. Unser erste Drehtag und dann gleich ein so großes Event: Der Jazz-Club voller Schüler und Schülerinnen der Geschwister-Scholl-Realschule. Der Oberbürgermeister jammt mit Jazz-Musikern. Die Jazz-Musiker jammen mit den coolen Rap-Kids. Viele bunte Bilder und hohe Ansprüche an den Ton! Danach die Verantwortlichen im Interview und einen emotional getouchten Bürgermeister hinterm Schlagzeug – im Gespräch. Das Event hätte einen guten Höhepunkt für unseren Film darstellen können. „Hätte“, wenn nicht mit dem Ton alles schief gegangen wäre. Nahezu unbrauchbares Material, trotz eines kompetent erscheinenden Tonmanns, der geschäftig an seinen Reglern rumgespielt und was weiß ich in seinen Kopfhörern gehört hat! Ernüchterung! Enttäuschung bei der Sichtung des Materials! Gelernt haben wir daraus: Viel schlechter kriegen wir das alleine wohl auch nicht hin. Deshalb versuchen wir uns morgen erstmal selbst als Ton- und Kamerafrau. Beim Besuch der Schulband der Paul-Dohrmann-Förderschule. Und auch da wird fleissig gerappt:
Unsere Schule, die ist schon ganz alt,
Sie liegt in einem grünen Wald.
Wir sind hier um schlau zu werden,
das Leben ist nicht leicht auf Erden
Das ist unser Rap, ist das nicht fett.
22 Oktober, 2006 14:32
DANKE an viele.
15 Oktober, 2006 22:53

Hannover: Wohnungssuche für Anfänger.

Hannover - Hauptbahnhof: Immer noch ohne WG. Volume II.

Hannover - List: Renoviert und eingezogen.
21 August, 2006 12:48
Der Auftraggeber | Ruhrstadt Immobilien GmbH Bochum
Das Problem | Ein Geschäftsführer, der sich für seine Internetseite schämt, deren Link groß und breit auf der Visitenkarte steht.
Der Auftrag | " [...] Sie sollen die "Art-Chefin" sein." "Machen Sie mal."
Das Ergebnis | http://www.ruhrstadt.de (Letzte fotografische Verschönerungen kommen noch.)

15 August, 2006 19:25
Projekt: MAEX Creative Media Jam Hospital 2006
Geschrieben von Mela in [Mela@kommedia][1 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Sehen und gesehen werden.
Visite Prof. Brinkmann / Dr. Ross
"Im Krankenhaus Arztserien schauen... Da kann man
schon
mal etwas durcheinander bringen, und sich am Ende selbst im Fernsehen wieder
finden."
Man kann versuchen die Projektergebnisse und die Atmosphäre
zu beschreiben. Man kann es auch lassen.
Das Besondere war: Natürlich, die nicht gewöhnliche
Umgebung. Nachts um 2 in einem ehemaligen Krankenzimmer zwischen Tropf und
Krankenbett zu sitzen, zu arbeiten. Durch die dunklen Gänge laufen. Leere
Räume. Projekte, die sich nach und nach entwickeln, plötzlich präsentierfertig
und bis zur letzten Minute Experiment sind. Ungewiss ob's funktioniert.
Es hat funktioniert. So die Feststellung um kurz vor 15 Uhr. Die Technik hat bei unserer Idee trotz einiger Hindernisse mitgespielt. Lautsprecher, die von der Decke hängen (und halten) und Akteure aus Arztserien simulieren. Ein kranker Lautsprecher im Bett, der vor Schmerz stöhnt...und dabei Arztserien schaut, in der Serie "Dr. House" mit Schwester Christa aus der Schwarzwaldklinik plaudert, von Dr. Ross zum Essen eingeladen wird...im Zimmer liegt, im Fernseher schreit...aus dem Lautsprecher stöhnt, im Zimmer zu hören, im Fernseher zu sehen ist…
Die Besucher hats überzeugt. Das Feedback war sehr positiv. Auch die Presse meldet sich wieder zu Wort:

Artikel lesen | NRZ | 15.08.2006
(weiter)10 August, 2006 10:43
07 August, 2006 09:21
Presse: KommediaKunststudentenKunstprojekt
Geschrieben von Mela in [Mela@kommedia][5 Kommentare] | [0 Trackbacks]
30 Juli, 2006 18:19
Duisburg | Hannover | Eichsfeld | Duisburg ... Hannover.
Geschrieben von Mela in [Mela und sonst?][0 Kommentare] | [0 Trackbacks]
"Hallo"-Sagen beim Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) Hannover, Expo-Plaza 12
Genau das habe ich dann auch getan. Ich hatte zwei volle Stunden zum Ankommen, Orientieren und Hinfinden eingeplant und hab diesen zeitlichen Puffer dann auch voll und ganz ausgenutzt: Die U-Bahn-Umsteige-Haltestelle direkt nach dem Hauptbahnhof wegen kommunikativer Ablenkung (wichtiger Handyanruf von Anne) verpasst, Fahrt bis zur Stadtgrenze (leider die falsche Richtung), Schreck ohje!, ewige Rückfahrt, Umsteigen, noch ewigere Fahrt bis zum Arsch der Welt, ähm Expo-Plaza...in den letzten 5 Minuten bis zum Termin das Gebäude gefunden, vorbei am Pförtner, mit dem Koffer in den Aufzug, durch den langen Flur, einmal links und: "Hallo! Da bin ich!".
(Die ganze innerliche Aufregung zwischendurch und nebenbei hab ich dann jetzt auch mal ausgelassen.)
Da man sowas in Fachkreisen „Aufnahmegespräch“ nennt, durfte ich dann aber auch noch mit ins Büro…
“Was führt Sie zu uns, erzählen Sie doch mal?“ - … „Was verstehen Sie unter Multimedia? Keine Angst, das ist keine Fangfrage!“ - … „Wo sehen wir Sie in 10 Jahren in der Medienlandschaft?“ - … „Warum sagen Sie denn so kleinlaut, dass Sie nach dem Master auf jeden Fall ein Volontariat machen wollen?! Wenn Sie bei uns studiert haben, brauchen Sie kein Volontariat mehr machen. So ist zumindest unsere Erfahrung.“ – Um so besser. „Wie könnte ein von Ihnen erdachtes Wunschseminar aussehen?“ – reales Projekt…Imagekampagne…also es gab da dieses Semester ja so ein Seminar, in dem für das Erich-Kästner-Museum (ähm, lach, Moment, Frau Weißenborn…es ging um das August-Kästner-Museum, mit dem Schriftsteller hatte das nix zu tun, aber egal, machen Sie weiter - *autsch* Da hatte ich der Anne wohl nicht richtig zugehört oder zuviel interpretiert.) eine komplette Kommunikationskampagne erdacht und realisiert wurde…kann ich mir sehr gut vorstellen… „So, haben Sie vielleicht noch Fragen an uns?“ - ...? „Im Oktober geht’s los. Wir melden uns bei Ihnen bestimmt noch diese Woche. Gut, dann kommen Sie gut nach Hause.“ – Tschüss.
Schon vorbei? Hm, joa nach weniger als 15 Minuten stand ich wieder im Aufzug. Soviel Übelkeit, Aufregung und was weiß ich und dann so was? Na ja gut, aber wie war ich denn jetzt? Keine Ahnung. Ich hab weder ein gutes noch ein besonders schlechtes Gefühl. Dafür wars zu schnell vorbei. zu nett. zu „erzählen sie mal“. Erich Kästner. Oh Mann. Tja.
Danach hatte ich einen Kurzurlaub in ländlicher Eichsfeld-Idylle dringend nötig. 3 Tage. Durchatmen. Warten.

Doch selbst bis dahin zog das IJK seine Kreise (trotz des Problems mit den Landkarten, von Google Earth ganz zu schweigen). "Post aus Hannover, Meeeela! Ne Zusage. Für ne Absage ist der Brief viel zu dick" - Naaa dann. ...
Nein, juchuuu, die wollen mich! !!!! Ich geh nach Hannover. Oh Mann.
24 Juli, 2006 12:39
Zurück aus der geschlossenen (Medien)anstalt.
Geschrieben von Mela in [Mela@kommedia][0 Kommentare] | [0 Trackbacks]

Grundsätzlich kann man ja froh sein, nicht von sich behaupten zu können, die Psychiatrie schon mal von Innen gesehen zu haben, und - noch besser - ein Zimmer dort sein Eigen nennen zu dürfen. Als Teilnehmer des zweiten MAEX Creative Media Jam passiert einem das jedoch schneller als man denkt.
So erging es mir und noch ein paar anderen Kommedias jedenfalls am Samstag. Einweisung aus freien Stücken. Mein Zimmer durfte ich mir gottseidank auch selbst aussuchen. Doppelzimmer: Groß, weiß und hell. Diagnose: Verrückt, was sonst?!
Man kann sagen: Die ehemalige Psychiatrische Abteilung P4 im alten Gebäude des St. Josef Krankenhauses in Rheinberg hat nur auf uns gewartet. Darauf gewartet, zum Medienkunst-Ort der ganz besonderen Art zu werden. Die Atmosphäre, die dort herrscht, lässt sich wirklich nur schwer mit Worten beschreiben.
Das Haus hat eine Vergangenheit. Und man begegnet ihr in jeden Winkel des alten Gebäudes, denn vieles von ihr hat man einfach dort zurückgelassen. Eine graue abwaschbare Psychiatercouch in der Mitte des ehemaligen OP-Saals. Sonst nichts. Bunte Malereien auf langen Tapetenrollen im Maltherapiesaal. Verstreut. Ganz oben die „Schwestern-Lounge“, ein riesiger Raum mit Rundum-Blick auf Rheinberg. Spritzen. Krankenakten. Persönliche Gegenstände ehemaliger Patienten… Eigenartig.
Ich würde mal behaupten, wir haben uns bei halbwegs klarem Verstand dort einquartiert, wie wir da am Ende allerdings wieder rauskommen werden, ist noch unklar…
Nach den vergangenen zwei Tagen wird es nämlich noch einen zweiten Termin geben, bei dem es dann darum geht, intensiv an den erdachten Projekten zu arbeiten und sie am Ende dort auch zu präsentieren. Sebastian und ich machen, hm … was mit Krankenhaus, was mit Film, mit Stimmen und … ja vielleicht auch noch was mit typischem Medienkunst-Installationssound (stellt euch ein dumpfes, monotones Brummen vor! ;)) falls wir den noch irgendwie inhaltlich integrieren können. So, vielmehr wird nicht verraten. Ihr könnt ja gucken kommen, wenn ihr euch traut. Ich bin selbst gespannt auf die Ergebnisse.
Die letzten zwei Tage lassen sich mehr als Eingewöhnungszeit klassifizieren. Erkunden. Rumstöbern. Wundern. Psychiatrie-Luft schnuppern. Damit kann ich aber nun von mir sagen „Ich war in der Psychiatrie“ und werde am 11. August gerne wieder dorthin zurückkehren. Wer kann das schon von sich behaupten.

PS.: Die Fotos sind von Jan. Hab auch versucht welche zu machen, aber die sind nicht mal annähernd so gut geworden. Hier gibts mehr.
07 Juli, 2006 21:47
Allen Vorsätzen zum Trotz hat das mit den regelmäßigen Blogeinträgen natürlich mal wieder nicht geklappt. Ich sag jetzt einfach mal: Also an mir liegt's nicht.
Zu berichten gibt es nämlich schon was...
>> ES WIRD BALD WIEDER GE-MEDIA-JAMED...
Der MAEX Creative Media Jam geht in die zweite Runde. Diesmal an einem ganz speziellen Ort. In Krankenhaus-Atmosphäre, genauer: in den verlassenen Räumen einer ehemaligen Psychatrischen Abteilung. Verrückt.
Nähere Infos gibts hier: http://www.mediaartexcursion.de/?page_id=106

>> ENTSCHEIDUNGEN DRÄNGEN SICH AUF...
Meine Entscheidung für den Master in Hannover ist im Prinzip gefallen, auch wenn sich das irgendwie komisch und ungewiss anfühlt. Unsentimentalität ist nicht meine Stärke. Jetzt muss sich das Auswahlgremium am 26. Juli "nur" noch für mich entscheiden. Wie zu vielen anderen Sachen kann ich auch hier nur sagen: Schaun wir mal.
>> RICHTIG DURCHATMEN GEHT ERST WIEDER OHNE KOMMUNIKATIONSTHEORIEN, WAHLVERHALTEN UND PERSONALAUSWAHL...(bescheuert, ey)
>> KREATIVEINSÄTZE...sind gerade erstmal zurückgestellt.
>> NÄCHSTEN SAMSTAG WERDE ICH DOCH TÄTSÄCHLICH SCHON 22 ...Die Kommedia-Fachschaft hat aus diesem Anlass gleich mal eine große Party am See organisiert. ;)
>> WERDEN BALD WEITERE BLOGEINTRÄGE FOLGEN? ... Glaub schon.
MELA
Achja, folgendes Fundstück sollte hier unbedingt noch Erwähnung finden. Sozusagen um bestehende VORurteile über meine Herkunftsregion zu bestärken:
"Dörfer im Eichsfeld. Wer die ländliche Idylle vorzieht, sollte sich auf eine Entdeckungsreise durch die reizvoll gelegenen Dörfer begeben, die nicht auf jeder Landkarte verzeichnet sind und doch einen Besuch so sehr lohnen. [...]" (Quelle: www.eichsfeld.de)
Was soll ich dazu noch sagen?













